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Friday, 23 March 2012

Varkala

Varkala an der Malabarküste am Arabischen Meer liegt 54 Kilometer nordwestlich von Thiruvananthapuram, der Hauptstadt Keralas. Varkala ein bedeutender hinduistischer Pilgerort wegen des Janardana-Swami-Tempels, aber gleichzeitig offensichtlich gerade für deutsche Urlauber ein populäres Ziel. Ich höre Deutsch links und rechts von mir, am Strand und in Cafes, wie zur Hochsaison am Gardasee. Nur das ständige "Come look my shop, very cheap price" bei den kleinen Geschäften mit allem möglichen Ramsch, den die New Agler und Neo-Hippies so brauchen, erinnert mich daran, dass ich in Indien bin. Die Shopkeeper kommen überwiegend aus einem kleinen Dörfchen in der Nähe von Hampi.

Der Strand in Varkala hat seinen ganz eigenen Reiz, unterhalb der steilen roten Klippen gelegen mit weißem Sand. Der Resort, den wir gebucht haben, ist sehr hübsch, mit kleinen Bungalows Kerala Style, einem Swimming Pool und eigenem Ayurveda/Yoga-Zentrum, in dem sich hauptsächlich Deutsche und Russen tummeln... Eine Woche nichts tun, die Seele baumeln lassen, Spaziergänge unternehmen und die Meerluft geniessen. Wow.

Leckeres Frühstück gibts im Abba Restaurant, guten Kaffee im Coffee Temple. Wir essen fast ausschließlich im Blue Moon. Kellner Shiva und sein charmanter Boss erobern unser Herz im Sturm, und die Fischgerichte sind köstlich. Ebenfalls empfehlenswert: Lemon Nana, Zitronensaft mit Minze. Erfrischend und lecker!











Sunday, 18 March 2012

Kumily

Es ist schon dunkel, als wir in Kumily ankommen. Wir sind müde, werden aber so herzlich mit einer Tasse Tee von Chef Rama im Jungle View Homestay empfangen, dass an schlafen gehen noch nicht zu denken ist. Wir bekommen sogar noch was warmes zu essen.


Am nächsten morgen freue ich mich riesig, als ich auf die Terasse trete und den herrlichen Wald bewundere, der das Hotel umgibt. Die Vögel zwitschern lautstark und man hört sogar ein paar Affen schreien, die sich irgendwo in den Bäumen rumtreiben und uns ab und zu noch besuchen werden. Der liebenswerte Ruf des Koyals ist allgegenwärtig.  Wir gehen es gemütlich an und machen einen halbstündigen Elefantenritt durch einen Gewürzgarten. Überall wo man hinschaut hier in Kumily bauen sie Tee, Pfeffer, Kardamon und Kaffee an. Sogar im Sommer ist hier alles in satt und grün. Wir mieten uns eine Rikshaw und tuckern durch die umliegenden Gewürz- und Teegärten.

Am nächsten Tag machen wir eine Safari durch das Periyar Wildlife Sanctuary. Leider haben wir auch diesmal nicht viel Glück. Um wirklich wilde Tiere zu sehen, muss man mehr Zeit hier verbringen, und wie schon im vorherigen Artikel erwähnt, ist März nicht die optimalste Zeit für eine Safari, es ist schon viel zu heiss und die Tiere flüchten aufgrund von Hitze und Waldbränden in den dichteren Dschungel, den man nur zu Fuß erreichen kann, und solche Touren werden von den kommerziellen Reisebüros gar nicht angeboten. Aber die Natur ist wunderschön, und ich habe unseren dreistündigen Treck entlang des ausgetrockneten Flusses trotzdem genossen.

Der Ort Kumily ist ein gemütliches Dörfchen, überall kann man Gewürze und Tee kaufen. Aber es laufen auch viele westliche Neu-Hippies und Esotheriker rum und treiben die Preise in die Höhe, und dementsprechend kommerziell sind hier Geschäfte und Restaurants, alles auf Tourismus und die Bedürfnisse der Ferengis ausgerichtet.




Frühmorgens am darauffolgenden Tag geht es dann mit dem Auto weiter nach Kumarakom, wo wir auf einem Hausboot einchecken. In der feuchten tropischen Hitze ist die Fahrt durch die Kanäle herrlich erfrischend und entspannend. Wir werden von einem nur für uns zur Verfügung stehenden Chef bekocht, bekommen morgens frisch gefangenen Fisch Kerala Style zubereitet und legen zum Übernachten an einem ruhigen und idyllischen Plätzchen in der Nähe von Alleppey an. Ohne Klimanlage ist es auf dem Boot nachts nicht auszuhalten, noch dazu wo sich der Motor unter dem Schlafzimmer befindet und das Zimmer nach Diesel riecht. Die Fenster kann man zwar, aber sollte man nicht öffnen, da man sonst von Schwärmen von Moskitos attackiert wird. Die Extra-Rupees für die Klimanlage haben sich also in diesem Fall gelohnt...

Thursday, 15 March 2012

Mysore, Karnataka und Anaimalai, Tamil Nadu


Der März 2012 - lieber Besuch aus Deutschland und viel gereist... Das ist mein vierter Besuch in Mysore, und diesmal hab ich es ganz besonders genossen. Ich war eine Woche mit meiner Freundin unterwegs, und jetzt arbeite ich mich mit meiner Cousine S. und ihrem Mann F. von Bangalore weiter den Süden mit Endziel Varkala, Kerala.
Wenn du nach einer gemütlichen Unterkunft in Mysore bei einer lieben Familie suchst, die nicht ganz so im touristischen Zentrum ist aber noch zentral, wohn bei Divya, im Rooftop Retreat (DIVYA DAMODARAN, +91 88 92 45424)! Die Familie ist herzlich, und du wirst von Divya und ihrem Mann versorgt und gefüttert wie bei Muttern.

Mit einem für den gesamten Tag gemieteten Auto inkl. Fahrer machen wir uns früh auf den Weg zum Chamundi Hill, und lassen uns ganz rauffahren. Sportliche Leute würden natürlich von ganz unten die 1000 Stufen raufklettern zum Shri Chamundeshwari Tempel, wir beschließen aber auf Grund unserer sportlichen Kondition nur die 500 Stufen runterzulaufen zur 5m hohen, monolithischen Statue des Stieres Nandi (Reittier des hinduistischen Gottes Shiva), wo unser Fahrer uns dann auch wieder abholt. Ich hoffe, auf die lustige Affenbande zu treffen, die auch bei den letzten beiden Malen die Gegend unsicher machten, da F. ein großer Fan von Affen ist, und ich ihm die Begegnung von Herzen gönnen würde…hehehe. Und tatsächlich, da sind sie wieder, die Chamundi-Affen :)

Ein Highlight auf der Liste der Sehenswürdigkeiten in Mysore ist  Somnathpur, ein verschlafenes Städtchen mit dem atemberaubend schönen, Keshava-Tempel aus dem Jahr 1268, der größtenteils aus Speckstein gemeißelt wurde. Die Plattform, auf der er steht, ist sternförmig, der Haupteingang ist genau nach Osten ausgerichtet. Ich freu mich wie ein Schnitzel, denn anstelle der 100 Rupees, die sie hier für Ausländer als Eintritt berechnen, zahle ich mit meiner PIO Karte nur 5 Rupees, wie alle anderen Inder. Der Tempel ist ein Kunstwerk Die unzähligen Figuren der Reliefwände sind sehr fein gearbeitet und teilweise sehr gut erhalten. Den Abend genießen wir noch auf der Dachterrasse des Parklane Hotels bei einem kühlen Glas Kingfisher.

Sehr zu empfehlen ist auch ein Besuch des Devaraj Marktes, ein Erlebnis für alle Sinne (wenn man keinen Schnupfen hat, so wie ich).


Nach zwei Tagen in Mysore geht es weiter zum Indira-Gandhi-Nationalpark in Tamil Nadu (früher Anaimalai-Nationalpark). Unsere Unterkunft, das Pillar Top House, war super, allerdings gab es kein Trinkwasser, fürchterliches Essen und schlecht organisierte Safaris, so dass wir frühzeitig wieder abreisten. Wir haben eigentlich nur Wildschweine, Affen und Insekten gesehen und hatten ein nächtliches Erlebnis mit Muntjakhirschen, die uns einen ganz schönen Schrecken eingejagt haben, als sie mit einem Wahnsinns Lärm durch den Teakholz-Wald vor unserer Residenz gerast sind. Man lausche und merke: März ist keine gute Zeit für Nationalparks.





Tip: Wer richtig gutes, südindisches Frühstück geniessen möchte, der gehe zu NEW MYSORE REFRESHMENTS, G.G Complex, Opp. Zoo Garden.
Den besten Mysore Pak gibts bei Bombay Tiffany's, im Stadtzentrum.





Saturday, 18 February 2012

Guten morgen, Bangalore!

Alle, die mich kennen, wissen: Ich bin ein totaler Morgenmuffel. Aber seit dem knapp halben Jahr, in dem ich hier bin, mutiere ich immer mehr zu einem Frühaufsteher. Ich denke, das liegt wohl daran, dass die frühen Morgenstunden hier so wunderschön sind, und an der überschwenglichen Begrüßung unseres Hundes, der sich so freut, mich in der Frühe zu sehen.

Die Luft ist klar, das Licht zauberhaft und die ersten Sonnenstrahlen so wohltuend. Die Vögel zwitschern fröhlich, und aus dem Hindu-Tempel in der Nachbarschaft hört man die rhythmischen Klänge der morgendlichen Andachten.

Es ist zur Routine geworden: Ich mache mir eine Tasse Kaffee (hier im Süden bauen sie richtig guten Kaffee an), setze mich auf die Terrasse und lese die Times, die der Zeitungsjunge frühmorgens pünktlich zwischen 6 und 7 Uhr über den Zaun wirft. Dann mache ich ein oder zwei Stunden Hausarbeit, denn ab 11 Uhr wirds hier so warm, dass jede Bewegung sehr schwer fällt. Nach dem Mittagessen wird ein zwei Stündchen Siesta gemacht und eventueller Schlafbedarf nachgeholt.

Ich finde es sehr interessant, wie der Lebensrhythmus sich automatisch nach und nach anpasst. Die Geschäfte und Büros öffnen auch erst ab 10 Uhr, und so lässt sich dieser Tagesablauf ganz gut vereinbaren mit den derzeit anstehenden Arbeiten. Und ich liebe dieses Lebensgefühl!

Tuesday, 14 February 2012

Korruption hautnah

Von Nagaland wieder zu Hause in Bangalore angekommen und stürzen uns in die Arbeit. Aber zuerst holen wir endlich unser Hundebaby! Ihr Name ist Ruby, eine Jack Russell Terrier Dame. Wir kauften sie im Dezember, bevor wir nach Nagaland fuhren, von einem privaten Züchter. Wir haben uns sofort in sie verliebt! Sie hat einen wunderbaren Charakter und ist ein kleines Energiebündel, hat sich erstaunlich schnell eingelebt und ist nun ein Teil unserer kleinen Familie. 

Zwei Sachen haben für uns nun Priorität: Eine Internet-Verbindung, und ein Bankkonto eröffnen sowie eine Steuernummer beantragen. Wer denkt, man gehe einfach in eine Bank und eröffnet innerhalb einer halben Stunde ein Konto, der irre sich. Mir wurde gesagt, ich muss mich erstmal bei der Ausländerbehörde registrieren. Okay, das ist logisch, und ich wollte das sowieso die nächsten Tage machen. Also fahre ich mit allen (dachte ich) Papieren und Passfotos (Inder lieben Passfotos, die braucht man wirklich für jede Kleinigkeit) nach Indira Nagar zum FRO (Foreign Registration Office, Inder lieben auch Abkürzungen), ziehe eine Nummer und warte (auch hier das allbekannte Spiel: Einer arbeitet, Fünf stehen rum und schauen zu oder kommentieren die Arbeit des einen, der arbeitet). Nachdem ich dann zwei Stunden gewartet habe, werde ich wieder nach Hause geschickt, weil ich eine Kopie der Stromrechnung brauche, als Beweis, dass ich auch wirklich da wohne wo ich wohne, und als Beweis, dass der Hausbesitzer wirklich existiert. Also am nächsten Morgen selbiges Spiel, diesmal mit Stromrechnung. Am Nachmittag soll ich dann die Anmeldebestätigung abholen. Das bedeutet für mich, fünf Stunden shoppen, denn nach Hause fahren lohnt sich nicht wirklich. Am nächsten Tag gehen mein Mann und ich dann frohgemut zur Bank, nur um nach einer halben Stunde warten dann wieder nach Hause geschickt zu werden, mit der Anweisung, ein Führungszeugnis für mich zu beantragen, bei der örtlichen Polizeistation. Da fahren wir dann auch gleich ruckzuck hin, allerdings wird mir mitgeteilt, ich bekomme dieses Führungszeugnis nur vom Polizei-Hauptkommissar. Dafür legen wir nun nochmals 20 km zurück. Dort angekommen werden wir allerdings auf ruppige Art und Weise informiert, dass Ausländer ein Führungszeugnis nur im Landtagsgebäude des Staates Karnataka beantragen können, welches sich aber zum Glück in Bangalore befindet. Also mache ich mich auf am nächsten Tag, mir wird gesagt, ich soll mir um 10:30 am Eingang eine Eintrittsberechtigung ausstellen lassen. Allerdings stehe ich vor verschlossenen Türen, und am Gate wird mir nur gesagt, ich soll um 14:30 wiederkommen. Also, noch mal vier Stunden shoppen gehen… seufz. Um 14:30 reihe ich mich in eine lange Schlange ein, und bin nach einer halben Stunde warten dann endlich im entsprechendem Zimmer. Diesmal habe ich aber wirklich alle Unterlagen dabei, allerdings werde ich nach dem Antrag gefragt. Ich soll einen Brief schreiben. Also werde ich an einen leeren Schreibtisch gesetzt, und mir wird ein Brief diktiert (damit ich den korrekten Wortlaut benutze), den ich handschriftlich zu Papier bringe. Lustig, was einem da so alles passiert, in einem indischen Regierungsgebäude. Als ich dann fertig bin, tackert er den handschriftlichen Brief an die restlichen Unterlagen und sagt ich soll am Montag wiederkommen (es ist Donnertag). Als ich das Zimmer verlasse, kommt einer der Beamten auf mich zu und bietet mir an, ich könne das Führungszeugnis sofort mitnehmen, wenn ich ihm 1500 Rs zahle. Ich gehe davon aus, dass das ein steuerfreies Nebeneinkommen für ihn wäre, und da ich von seiner Alkoholfahne fast betrunken werde, lehne ich dankend ab und beschließe, am Montag wiederzukommen.

Am Montag stehe ich also wieder pünktlichst um 14:30 im Büro. Der Beamte schaut mich nicht mal an und sagt ich soll am nächsten Tag wiederkommen. Jetzt platzt mir der Kragen, und ich frage ihn, so dass alle im Büro es hören, nach seinem Namen und ob ich die Papiere heute bekomme, wenn ich ihm 1500 Rs zahle. Er antwortet, Ok ok Madam just wait here you get it. Ich warte 1 ½ Stunden, bis einer der Beamten mir einen Umschlag überreicht, in dem sich offensichtlich nichts anderes befindet als mein Antrag, mit einem popeligen Stempel und einer Unterschrift. Damit soll ich zurück zum Polizei-Hauptkommissar gehen, von dem ich dann einen Abholschein für mein Führungszeugnis bekomme. Aber erst in einer Woche… AAAaaaaaaarrrrrrrgggggghhhhhhhhhhh!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Am selben Tag warte ich auf Drucksachen in einem kleinen Copy-Shop. Ich warte nur 10 Minuten, aber in diesen 10 Minuten kamen zwei verschiedene Personen kurz nacheinander, der Shopkeeper überreicht ihnen wortlos einen Geldschein und nickt nur. Als ich ihn fragend und etwas neugierig anschaue, sagt er nur, er nimmt gezwungenermaßen steuerfreie Diensleitstungen dieser Leute entgegen. Bei uns nennt man diese Leute Mafia.

Laut einer Statistik befindet sich Bangalore unter den fünf korruptesten Städten in Indien (source: www.ipaidabribe.com). Na supi, das kann ja noch heiter werden!

Saturday, 14 January 2012

Meghalaya

Nach einer 17stündigen Busfahrt (4 Stunden davon Stau) erreichen wir Shillong, die 1496 m hoch gelegene Hauptstadt Meghalayas und Heimat der Khasi, einem der Bergvölker. Die Sprache der Khasi ist mit keiner anderen Sprache Indiens verwandt, sondern mit der Sprache Kambodschas, und mit Vietnamesisch. Auch sonst ist die Kultur der Khasi völlig anders. So lebt zum Beispiel der Mann nach der Heirat im Haus seiner Braut, und nach seinem Tod geht das Vermögen und das Haus an die jüngste Tochter. 


Am nächsten Tag machen wir uns auf in das Dörfchen Mawlynnong, das 90 km von Shillong in den östlichen Khasi Hills liegt, entlang der Grenze zu Bangladesh. Das Dorf ist wunderschön, sauber mit gepflegten Gärten und Mülleimern aus Bambus. 

Hauptsächlich leben die Leute im Dorf vom Anbau der Betelnuss. Wir hatten das Glück, bei der Ernte zuschauen zu können, wo einer der Jungs im Dorf auf die Palme klettert und mit einem langen Bambusrohr die Nüsse angelt. 



Weiter geht es zur Living Root Bridge, einer Brücke, die komplett aus Wurzeln besteht. Die Vegetation rund um die Brücke ist beeindruckend. Richtiger Regenwald. Wunderschön, mit Orchideen und vielen exotischen Pflanzen, ein einziger botanischer Garten. 

Ganz in der Nähe gibt es auch einen riesigen Felsen, der auf einem Stein liegt und frei balanziert. 

Wir klettern zum Schluss noch auf den Skywalk, einem langen aus Bambus gebauten Machang, 80 Fuss hoch. An einem klaren Tag kann man von hier aus Bangladesh sehen, aber wir hatten keine gute Sicht wegen dem Nebel, der zu dieser Jahreszeit hier nicht ungewöhnlich ist. 

 

Monday, 9 January 2012

Survival Phrases in Nagamese

Nagaland in the north eastern frontiers of India is a linguist’s paradise where not less than 23 different indigenous languages are spoken in full vigor. Though English is the official language in Nagaland, It is Nagamese (a pidgin/creole arising out of Assamese, Hindi, English and various Naga languages) which rules the roost across the state. Though the origin of Nagamese is unknown, it is evident from the accounts of Lt. Bigges (Tour Diary 1841) that this pidgin was in vogue before the British soldiers set their feet in the Naga Hills. The earliest record of Nagamese is found in Hutton (1921) with a few lexical items and phrases in the pidgin. Hutton (1921) says
‘the Assamese as spoken in the Naga Hills is peculiarly well adapted for the reproduction of Naga idioms as a vehicle of interpretation. It makes a better lingua franca for the Hills than Hindustani or English would, the substitution of which for Assamese has been occasionally suggested.’

Hutton is referring to Nagamese when he is writing of Assamese of Naga Hills. Similarly Haimendorf (Von Furer Haimendorf, The Naked Nagas, 1939, London) writes
‘Fortunately many people including children spoke fluently Nagamese, the lingua franca of entire Naga Hills’.
The spread of Nagamese according to Sreedhar (M.V. Shreedhar, 1985, Standardized Grammar of Naga Pidgin, Mysore) is due to several factors. He cites the construction of roads, penetration of Marwari traders in far flung areas, and various state and central agencies bringing Non-Nagas in Nagaland as the primary reason for the spread of Nagamese. It is absolutely clear that neither colonization nor subjugation was responsible for the birth of Nagamese.


Today Nagamese is used for diverse inter-lingual communication situations such as Schools, markets, hospitals, legislative assembly, and even in churches. Moreover the emergence of a unified Naga identity irrespective of tribal affiliations has led to situations where it has acquired the role of a mother tongue for the children born out of wedlock of people from two different communities. Nagamese is increasingly used in informal conversation though formal discourse is still done in English or any other indigenous language. Youth use it profusely among themselves on the streets of Kohima, Dimapur, Mokukchung and outside Nagaland etc.

Knowing a little of Nagamese in Nagaland comes handy when one decides to visit this beautiful state in the Far East. Nagamese is like a song you would like to sing time and again.

Here are some SURVIVAL PHRASES in Nagamese based on Dr. N. Khashito Aye’s book titled Nagamese: the Lingua Franca of Nagaland, 2007 (published by Christian Education Ministry, Sugar Mill, 5th Mile, Dimapur- 7977112, Nagaland).

English Nagamese Hindi
Please come in aahibi आईए।
Please sit down bohibi बैठिए।
Where do you live? aapuni kot thaake? आप कहाँ रहते/रहती हैं?
My house is in Agra mor laagaa ghar Agrate aase मेरा घर आगरा में है।
What is your name? aapuni laagaa naam ki aase? आपका क्या नाम है?
My name is Prakash mor laaga naam prakaash aase मेरा नाम प्रकाश है।
How are you? kenekaa aase? आप कैसे हैं?
I am alright Bhaal hi aase मैं ठीक हूँ।
Are you alright Aapuni bhaal aase? क्या आप ठीक हैं?
What happened? ki hoise? क्या हुआ?
What is the price of this? itu kiman dam ase? इसका दाम क्या है?
lower down the price olop kom koribi कुछ कम कीजिए।
That will do Hoise हाँ यह ठीक है।
I don’t want amaake naalaage मुझे नहीं चाहिए।
At what time you will come? aapuni kimaan baajite aahibo? आप कितने बजे आएंगे।
I will come tomorrow at 8 o’clock aami kaali aat bajite aahibo मैं कल आठ बजे आउंगा।
Please drive the car gaari chalaabi गाड़ी चलाईए।
Drive slowly aaste chalaabi धीरे चलाईए।
Stop rukhibi रोकिए।
Turn it ghuraabi घुमाईए।
To the left left phaale बाईं ओर।
To the right right phaale दाईं ओर।
This way itu phaale इस तरफ।
That way hitu phaale उस तरफ।
Which way? kun phaale? किस तरफ?
Go straight sida jabi सीधा जाईए।
Do you like it? aapuni itu bhal laage? क्या यह आपको पसंद है?
Where are you going? aapuni kot jabo? आप कहाँ जा रहे/रही हैं?
I am going to market moi market jai aase मैं बाज़ार जा रहा हूँ।
Where has he gone? taar kot jaise? वह कहाँ गए/गई हैं?
I will come tomorrow aami kali aahibo मैं कल आउंगा।
Vitsaho and kitoka have come vitshao aaru kitoka aahise वित्साहो और कितोका आए हैं।



Survival Nagamese Glossary
Nagamese English gloss Hindi Gloss
aalu potato आलू
adowaa / adruk ginger अदरक
agote front आगे
ahaa kaali tomorrow कल
ahibo will come आउंगा
aina mirror आईना
ami I मैं
ami / moi I मैं
amikhan we हम
anibo will bring लाउंगा / लाएगा
aru and और
azi-kali nowadays आजकल
baastenga bamboo shoot बाँस की कोपलें
baba father पिता
bagan garden बाग
baksaa box बक्सा
bera wall / fence दीवार
beya bad बुरा
bhaat rice चावल
bhal good अच्छा
bhekuli frog मेंढक
bheraa sheep भेड़
bhija wet गीला
bili sun सूरज
bishi more ज्यादा
boga white सफेद
bohibo will sit बैठूँगा / बैठेगा
bon koribo will cover / close बंद करूँगा / करेगा
bonabo will make बनाउँगा / बनाएगा
borton utensils बरतन
bosti village गाँव / बस्ती
chaapattaa tea leaves चाय पत्ती
chamraa skin / leather चमड़ा
charibo will leave छोड़ूंगा
chatni mashed/grounded vegetable or fish भर्ता / चोखा
chini sugar चीनी
chipaise hidden छिपाया हुआ
choto small छोटा
chuli hair बाल
daam price /cost दाम
daambishi expensive मँहगा
dali pulses दाल
dangor large बड़ा
dao dagger दाव
dhalibo will pour डालूंगा / डालेगा
dhoribo will hold / catch पकड़ूँगा / पकड़ेगा
dingi neck गरदन
dobol double दूहरा
dolong bridge पुल
dorja door दरवाजा
dorkaari useful उपयोगी
dud breast / milk स्तन / दूध
dukan shop दुकान
eki same समान
etiya now अभी
gaao buraa village headman मुखिया
gahori pig सूअर
gao body शरीर
gaudhabo will bath नहाउँगा / नहाएगा
ghumabo will sleep सो जाउंगा / सो जाएगा
ghurabo will turn घुमेगा
gola throat कंठ
gorom hot गर्म
goru cow गाय
haas duck बत्तख
hardi bone हड्डी
hasibo will laugh हँसूंगा
hatguti elbow कोहनी
hatzoin waist कमर
hitu that वह
hitukhan those वे
hodai always हमेशा
hohai help मदद
hoi yes हाँ
hosa true सही / सत्य
hudibo will ask पुछेगा
hunibo will hear सुनेगा
iman so much इतना
isor god भगवान
itu this यह
itukhan these ये
jabo will go जाएगा
jakhala ladder सीढ़ी
joluki chilly मिर्च
jonabo will inform सूचना देगा
juhi fire आग
kandibo will cry रोएगा
kaso tortoise कछुआ
ketia when कब
ketiyao never कभी नहीं
khabo will eat / drink खाएगा
khata short नाटा
khong koribo will be angry गुस्सा होगा
khori wood लकड़ी
ki what क्या
kinibo will buy खरीदेगा
kobi cabbage गोभी
kobo will say कहेगा
kol banana केला
kopita papaya पपीता
koputor pigeon कबूतर
kot where कहाँ
kothal jackfruit कटहल
kuchu yam कच्चू
kumraa pumpkin सीताफल / कुम्हरा
kuni egg अंडा
laipata a kind of leafy vegetable एक पत्तेदार सब्ज़ी
lao gourd कंद
lobo will take लूंगा
lora boy / son लड़का
lori girl / daughter लड़्की
loshun garlic लहसुन
maaki female / wife औरत / पत्नि
maatha head सिर
maati land / field भूमि
mangsho meat मांस
mash fish मछली
mekhala skirt worn by women औरतों द्वारा पहना जाना वाला एक वस्त्र
misa false गलत
modu liquor शराब
moribo will die मरेगा
morom love प्रेम
morom koribo will love प्रेम करेगा
mota male / husband आदमी / पति
motar peas मटर
moumakhi honeybee मधुमक्खी
mudram guava अमरूद
mula radish मूली
naarikol coconut नारियल
olop few कुछ
paahoribo will forget भुलेगा
pabo get लेगा
paribo can do कर सकेगा
philla thigh जाँघ
pothabo read पढ़ेगा
puka insect कीड़ा
raati night रात
rakhibo will keep रखेगा
rukhibo will wait रुकेगा
ruti flattened bread रोटी
sagoli goat बकरी
saphaa clean साफ
shim beans सेम / फली
sorai bird चिड़िया
suku eye आँख
taan hard कठोर
tai she वह
taka money / rupee रुपया
tamul betel nut सुपारी
tarkhan they वे
tengaa sour खट्टा
thai place स्थान / जगह
thing leg पैर
titaa bitter कड़वा
upor above ऊपर
uribo will fly उड़ेगा